Marquesas – Nuku Hiva – Hahnenschrei und Offroad-Wege vom 23.6. bis 30.6.2015

Wieder eine Nachtfahrt zu machen, ist etwas ungewohnt. Nachts den Plotter im Auge zu behalten, auf Mitsegler zu achten, wenig zu schlafen. Es ist noch dunkel, als wir Tee kochen und erwartungsvoll versuchen in der langsam sich ausbreitenden Dämmerung die Insel Nuku Hiva zu erblicken.

Im Licht der aufgehenden Sonne wird die Angel herausgehängt. Wir hoffen mal wieder auf Anglerglück, nachdem wir in den Buchten auf das Angeln verzichtet haben. Zu groß ist unsere Sorge, einen Fisch zu erwischen, der von der Krankheit „ciguatera“ der Riff-Fische angesteckt ist. Es wäre nicht lebensbedrohlich so einen Fisch zu essen, wie beispielsweise bei den Muscheln in Patagonien, könnte aber ziemlich unangenehm werden. Außerdem sind wir natürlich ausgesprochen gespannt, ob die neuen und jetzt stärkeren Angeltools den gewünschten Erfolg bringen. Den bringen sie tatsächlich. Zumindest in der Hinsicht, dass wir sie nicht verlieren, als ein Fisch anbeißt. Der Fisch, den wir zwar kurz sehen, aber letztendlich nicht fangen, ist groß und zu kräftig. Doch er schafft es immerhin nicht, die Leine zu zerreißen und den Köder mit zu nehmen. Wie kräftig er war, erkennen wir daran, dass der große starke Doppelhaken glatt aufgebogen ist. Etwas, dass wir selbst mit Zange nicht schaffen. An diesem Morgen fangen wir zwei kleine Bonitos. Einen davon verschenken wir an die Segelyacht ‚Eye Candy‘, die in der gleichen Bucht ankert, wie wir in unserer ersten Nacht auf Nuko Hiva.

Von der SODRIC, einem französischen Boot, haben wir die Empfehlung erhalten, wegen der Windverhältnisse die Insel Nuku Hiva gegen den Uhrzeigersinn zu umrunden. Deshalb laufen wir zunächst die südöstlich gelegene Bucht ‚du Controleur‘ an, in der es drei mögliche Ankerbuchten gibt. Die erste, Hooumi, soll einsam und am meisten geschützt sein, die zweite, Hakahaa, liegt vor dem Dorf und in der dritten, Hakapaa, sollen die Nono-Fliegen (siehe unten) ihr Unwesen treiben. Auf letzteres haben wir nun gar keine Lust. Hooumi ist dann bei weitem nicht so verlassen, wie beschrieben und das Wasser, durch einen Zulauf aus den Bergen, ziemlich trüb. Morgens um 8.00 h gehen wir in der Bucht Hakahaa vor Anker. Auch hier ist das Wasser eher trüb und wir werden deshalb nur eine Nacht bleiben.

Um das Dorf zu erreichen, marschieren wir zunächst einmal 1 Kilometer über eine lehmig-matschige Straße. Es hat am Morgen geregnet und der aufgeweichte Boden macht den Fußmarsch ziemlich beschwerlich. Arbeiter sind dabei, den Weg zu einer Schotterpiste auszubauen, damit das für die Feierlichkeiten am 14. Juli in Renovierung befindliche Gebäude am Strand gut erreicht werden kann. Da der Weg aber nun einmal noch nicht fertig ist, haben wir matschige Schuhe und entsprechend schmutzige Füße.

Der Ort befindet sich links und rechts von einem etwas breiteren Bach, der hier ins Meer strömt. Die Häusers sind umgeben von großen Grundstücken und liegen entsprechend weit auseinander. Dadurch ergibt sich ein großzügiges ansprechendes Ortsbild. Eingebunden in das Dorf befindet sich ein großer, offenbar restaurierter, Versammlungsplatz. Der Aufbau entspricht in etwa dem der Ausgrabungsstätte, die wir auf Hiva Oa besucht haben. Alles ist sehr gepflegt und sauber, und die unter einem Dach stehenden Trommeln machen den Eindruck, als ob der Platz auch für Dorffeierlichkeiten genutzt wird. Die Tiki Figuren sind alle neueren Datums und aus unterschiedlichen Materialien hergestellt. Im Übrigen nicht verstümmelt durch „verklemmte“ Missionare, wie die Figuren auf Hiva Oa.

Es gibt mehrere Geschäfte hier im Ort. Also schauen wir, was wir bekommen können. Wir fragen nach frischen Eiern. Eier gibt es vielleicht im nächsten Geschäft. Obst und Gemüse werden gar nicht angeboten. Aber vor dem Geschäft steht ein Papaya-Baum mit fast reifen Früchten. Diese Früchte sind jedoch nicht zu verkaufen. Wenn wir welche möchten, sollen wir sie doch einfach abpflücken. Also pflücken wir und freuen uns über das Geschenk. Im letzten Geschäft an der Straße bekommen wir außer Madelines, kleinen süßen Kuchen aus Frankreich, dann auch das letzte im Angebot befindliche dutzend Eier. Die Ladeninhaberin hatte fast vergessen, dass sie überhaupt welche zu verkaufen hat.

Beeindruckend finden wir auch die Kirche des Dorfes. Schwere und sehr schöne Holzschiebetüren öffnen den Einblick in die Kirche: großzügig, luftig, ausgestattet mit Holzbänken, einer kunstvollen hölzernen Kanzel, schönen großen Holzfiguren und Bildern, die biblische Geschichten darstellen.

Am nächsten Morgen werden wir geweckt vom Hahnenschrei. Ein Hahn? Nein. Es scheint hier, wie auch auf den anderen Inseln, eine ganze Menge von Hähnen zu geben, die hier morgens mit ihrem Gekrähe das Tal wecken. Sie laufen hier mit ihrem wunderhübschen bunten Gefieder überall frei herum und scheinen niemanden zu gehören.

Nach dem Frühstück fahren wir weiter zur Bucht D’Anaho. Sie liegt am nordöstlichen Zipfel der Insel und soll gut geschützt sein. Später erfahren wir, dass sie tatsächlich, und damit auch unseren Eindruck bestätigend, die schönste Bucht der Insel ist. Sie ist sehr weit und doch geschützt durch am Eingang liegende Kaps, ist unterteilt in mehrere Strände und nur im westlichen Bereich bewohnt. Das einzige Segelboot, dass hier bereits vor dem Dorf vor Anker liegt, ist die amerikanische ‚Turkan‘, die wir schon von Hiva OA und Tahuata kennen. Gegen Mittag ankern wir im östlichen, unbewohnten Teil der Bucht. Erstmals üben wir uns darin, vom Mast aus ein Riff oder größere Steine, die unter Wasser liegen, aus zu machen, um so eine Kollision zu verhindern. Diese Technik soll uns später beim Einfahren und ankern in die von Riffen umgebenen Tuamotus-Inseln unterstützen. Wir machen jetzt nur einen größeren Stein unter Wasser aus, der uns gefährlich werden könnte und ankern dann im sicheren Abstand. Vor uns liegt ein einladender mit Palmen bewachsener Sandstrand. Dahinter erhebt sich ein dichter grüner Pflanzendschungel, der fast bis an die Gipfel der kargen Bergspitzen hinaufreicht. Das klare warme türkisfarbene Wasser lädt zum Schwimmen ein. Südsee – so wie wir es uns vorstellen.

Das Abendessen soll heute am Strand stattfinden. Wir beladen PAZIFICA mit allem notwendigen: Ton-Grill, Holzkohle und Anzünder, Fleisch, Kartoffeln und Gemüse, Teller und Besteck, Wein und Bier und starten unsere ganz private Strandparty. Die Kartoffeln sind am Ende etwas sehr gar, doch Fleisch und Gemüse vom Grill sind wirklich lecker. Später kippen wir die restliche glühende Kohle aus dem Tongefäß, sammeln Palmzweige, trockene Äste und heruntergefallene Kokosnüsse und machen ein richtiges Feuer. Als wir zur PACIFICO zurück rudern, ist die Sonne schon lange untergegangen, Mond und Sterne erleuchten den Himmel und werfen nächtliche Schatten auf unseren kurzen Heimweg.

Kurz hinter den Palmen führt ein schmaler Pfad an der Küste entlang. Am gestrigen Nachmittag haben wir hier Fußgänger und Reiter beobachtet, die in beide Richtungen unterwegs waren. Westlich geht es in Richtung Dorf und dann wahrscheinlich über den Bergkamm zum nächsten Dorf, in dem es auch ein Geschäft geben soll. In die andere Richtung, denken wir, geht es vielleicht in die Nachbarbucht Haatavea, die zwar im Vorbeifahren schön aussah, zum ankern aber zu unruhig ist. Neugierig machen wir uns auf den Weg in Richtung Nachbarbucht. Nach wenigen Metern steigt der schmale Pfad an und es geht hinauf entlang der Klippe. An einer Stelle führt der Weg kurz aus dem Dschungel heraus und bietet einen überwältigend schönen Ausblick hinunter auf die Bucht, in der PACIFICO vor Anker liegt. Ein Stück weiter hat Reiter etwas seitlich vom Pfad angehalten, damit wir an ihm vorbeigehen können. Wir wundern uns, woher er kommt, halten wir doch die nächste Bucht für unbewohnt. Gut fünf Minuten später liegt vor uns ein ausgedehntes, dicht bewachsenes Tal und ein weiter breiter Strand. In dem Tal scheint es tatsächlich eine Hütte zu geben und es ist damit bewohnt. In der Nähe der vermeintlich bewohnten Hütte sind wir dann doch ziemlich überrascht. Ein Mann ist dabei Tomaten anzupflanzen. Wir stehen auf einem Obst- und Gemüsebauernhof mitten in dieser unzugänglichen Gegend. Hier werden nicht nur Tomaten, sondern auch Kürbisse, Kartoffeln, Gurken, Paprika, Ananas, Pampelmusen, Papaya und etliches mehr angepflanzt und geerntet. Obst und Gemüse werden, wie wir erfahren, auf Pferde verladen, zum nächsten Dorf transportiert und von dort mit einem Pick-Up auf den Markt in Taiohae, dem Hauptort, gebracht. Am Nachmittag kommen wir noch einmal, diesmal mit Geld dabei, zum Einkaufen zurück. Alles, was wir haben möchten, wird frisch gepflückt. Am Ende bleiben wir 300 CFP schuldig (etwa 2,50 Euro), weil die nette Frau, die uns die Sachen verkauft, kein Wechselgeld hat. Drei Tage später treffen wir sie auf dem Marktstand in Taiohae wieder und haben dann doch noch Gelegenheit unsere Schulden bei ihr zu bezahlen.

In D‘Anaho sehen wir auf dem Nachmittagsspaziergang ganz unverhofft unseren ersten Pacific-Hai. Wir gehen am Strand entlang, mit den Füßen immer mal wieder im Wasser, klettern über Felsbrocken die hier im Meer liegen. Zwischen den Felsbrocken und im flachen Wasser, kurz bevor die Wellen sich brechen, sehen wir viele große und kleine Fische schwimmen. Das Wasser ist etwa knietief und die Fische zum Greifen nahe. Und dann sehen wir, kaum mehr als einen Meter von uns entfernt, einen kleinen Schwarzspitzenhai auf der Jagd nach Beute. Wir sind etwas erschrocken, weil wir in so flachem Wasser keine Haie erwartet haben. Grundsätzlich sollen sie ungefährlich sein. Im Blutrausch können sie sich denn doch einmal vertun und in ein menschliches Bein beißen, dass da so im Wasser steht – wie wir nachlesen. Na, danke.

Gegen 6.00 h geht morgens die Sonne auf. Die schönste Zeit am Tag für uns. Der erste Becher Tee, eine Pampelmuse, schwimmen gehen und anschließend kurz duschen. Hier in D‘Anaho beobachten wir morgens draußen in der Bucht Fische, sehen etwas wie Finnen, die aus dem Wasser auftauchen. Sie sehen merkwürdig aus. Es sind definitiv keine Delphine. Es sieht auch nicht nach Haifischen aus. Aber es muss etwas Größeres sein. Kurzerhand lassen wir PACIFICA ins Wasser und rudern auf die Fische zu, um zu sehen, was das für welche sind. Es sind Mantas. In der ganzen weitläufigen Bucht tauchen überall immer wieder ihre Flügelspitzen aus dem Wasser auf. Wir folgen ihnen mit dem Dingi und kommen ganz nahe an sie heran. Es ist ein bewegender und tief berührender Anblick, wie diese friedlichen Tiere im Wasser an uns vorüber gleiten. Leider gelingt uns kein wirklich gutes Foto. Vielleicht ein anderes Mal.

Für die Umrundung der Insel Nuku Hiva haben wir eine Woche eingeplant. Wir sind gespannt, ob die anderen Buchten genauso schön sind, wie D‘Anaho, in der wir nun zwei Nächte verbracht haben. Wir fahren ganz dicht an der Küste entlang weiter. Aber keine der Buchten, die wir sehen, gefällt uns wirklich oder bietet genügend Schutz zum ankern. So erreichen wir am späten Nachmittag die Bucht Hakatea am südwestlichen Teil der Insel. Hier übernachten wir neben einigen anderen Booten. Da uns auch diese Bucht nicht wirklich zusagt, unter anderem, weil das Wasser wieder sehr trübe ist, fahren wir am nächsten Morgen weiter nach Taiohae, dem Hauptort der Insel.

Taiohae ist etwas großzügiger angelegt als Atuona. Die Angebote in den Geschäften sind etwas vielfältiger, auf den Marktständen gibt es ein etwas größeres Angebot an Obst und Gemüse. Am Hafen gibt es einen kleinen Imbiss, der ganztägig geöffnet ist mit kostenlosem WiFi. Im Ort sind auch wenige Restaurants, die sogar geöffnet haben.

Am nächsten Tag ist Sonntag und wir mieten uns ein Auto für eine Inselrundfahrt. Wir kaufen wieder für ein Picknick ein und machen uns auf den Weg. Die Straße lässt sich gut befahren, führt durch dichten Dschungel in engen Serpentinen auf die Hochebene und bis zur Bucht du Controleur. Links und rechts der Straße laufen viele Pferde frei herum, manchmal auch Kühe und natürlich jede Menge Hähne und Hühner. Die Pferde sind teilweise Wildpferde. Sie gehören also niemanden oder der Gemeinschaft, je nachdem, wie man es sehen möchte. Die Straße führt von du Controleur weiter nach Norden zur Bucht Hatiheu, denn D‘Anaho ist nicht mit dem Auto zu erreichen. Die Betonstraße endet und wird zur Schotter- und Matschpiste, aber immerhin noch zweispurig. Laut Plan, den wir im Touristenbüro bekommen haben, soll die Autostraße einmal um die ganze Insel herumführen, sodass wir am Ende wieder in Taiohae ankommen werden.

Im Wald oder besser Dschungel vor Hatiheu sehen wir eine Tiki-Ausgrabungsstätte und halten an, um sie uns anzusehen. Wir vermuten, dass wir nicht die einzigen Touristen sind, die sich hier umschauen wollen, da bereits mehrere Fahrzeuge auf den Parkplätzen stehen. Mit unserem Picknick im Rucksack folgen wir dem Pfad, der tiefer in den Dschungel hineinführt und hören plötzlich Trommeln und Gesang. Neugierig folgen wir den Klängen bis auf eine Lichtung, die einmal die Mitte des Versammlungsplatzes war. Im ersten Moment haben wir das Gefühl, einen Zeitsprung in die Vergangenheit gemacht zu haben, als wir Kinder, Frauen und Männer in Bastkostümen sehen. Die Frauen sitzen singend am Boden, die Männer dahinter tanzen und andere schlagen die Trommeln. Es wirkt unwirklich und doch schön auf uns. Wir sind ganz gefangen von der Szenerie, die sich uns hier darbietet. Es irritiert uns zunächst auch, dass keine Touristengruppen, wie erwartet, hier anwesend sind, bis wir etwas abseits doch wenige Europäer sehen, die Fotos und Filmaufnahmen machen. Wir bleiben ein Weilchen und lassen das Schauspiel auf uns wirken. Letztendlich flüchten wir dann vor den Nono-Fliegen, die uns in Massen anfliegen, stechen, beißen und versuchen uns aufzufressen. Leider haben wir kein Mückenschutzspray dabei.

Unser Picknick essen wir dann an einem Aussichtspunkt, hoch über der Küste mit Blick auf die Buchten und den Pacific – ohne Nono-Angriff. Als wir weiterfahren, wird die sogenannte Straße immer abenteuerlicher. Stückweise gibt es ab zu noch einen einspurig befahrbaren Betonstreifen, bis auch dieser aufhört. Teilweise sind wir uns nicht sicher, ob wir uns überhaupt noch auf einer Straße sind, wenn vor uns ein Bach zu durchqueren ist, die Spur von Unkraut überwachsen ist oder der steinige und matschige Weg tiefe ausgewaschene Rillen hat, immer schmaler wird, in steilen Serpentinen die rauen und karger werdenden Berge hinauf und hinab führt. Für knapp 30 km braucht es fast 2 Stunden konzentrierter Fahrt. Häufig würden wir ohne Allradtechnik des Autos gar nicht weiterkommen. Wir hoffen, dass die Reifen halten, die Ölwanne nicht durch einen hochstehenden Stein kaputtgeht oder dass uns womöglich auf dem schmalen Pfad ein anderes Fahrzeug entgegenkommt, dem dann wir nicht ausweichen können. Als wir dann endlich, endlich die Flughafenstrasse erreichen, sind wir mehr als erleichtert. So hatten wir uns eine Touristenstraße nun wirklich nicht vorgestellt.

Der Rückweg nach Taiohae führt über eine neue gut ausgebaute Betonstraße hoch über dem Meer, weite Strecken davon auf dem Grad der Bergkette, wie auf einer Hochebene und lässt sich relativ entspannt bewältigen.

Wir machen einen letzten Halt an einem Aussichtspunkt mit Blick auf die Bucht von Taiohae und treffen hier auf eine Geburtstagsgesellschaft. Man lädt uns zum Bier und Plausch ein, bevor wir zur PACIFICO zurückkehren. Als wir von der hinter uns liegenden Fahrt berichten, ernten wir von den Einheimischen etwas Hochachtung. Die Straße an der Nordseite der Insel ist berüchtigt!

Es gibt noch so einiges, was wir erledigen und einkaufen müssen, sodass wir noch einen weiteren Tag in Taiohae bleiben. Am Dienstag geht es früher als geplant zur Nachbarinsel Ua-Pou. Gegen 10.30 h lichten wir unsere beiden Anker. Wir hatten hier einen zusätzlichen Heckanker, um ruhiger zu liegen und somit PACIFICO im Schwell des Pacifics nicht so schaukelt.

Für die gut 30 Meilen nach Ua-Pou benötigen wir bei gutem Wind und Sonnenschein nur etwas über vier Stunden. Die Festivitäten am kommenden Wochenende sollen hier am schönsten sein.

Uns hat Nuku Hiva gefallen, besonders die Bucht D’Anaho und die freundlichen Menschen hier.

Nono

Mücken und Fliegen gibt es reichlich hier auf den Inseln. Wenn wir etwas weiter draußen geankert haben, sind wir in der Regel vor „Stech-Angriffen“ verschont geblieben. Da gibt es mal einen Mückenstich oder den Stich dieser kleinen Fliegen, die aussehen, wie Fruchtfliegen. Und dann gibt es Nono. Die haben uns bisher Gott sei Dank nur auf Nuko Hiva im Dschungel angegriffen. Da aber dann auch so heftig, dass wir mit Bissen übersät sind, die unangenehm jucken und sich außerdem in kleine entzündete Pickel verwandeln. Es brauchte Tage bis sie endlich abheilen. Absolut unangenehm.

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