Reisen – gegen den Wind

Honiara ist ein ständig kleiner werdender Punkt in der Ferne. Motorsegeln gegen den Wind in Küstennähe. Natürlich hätte ich auch segeln können. Also ohne Motor. Das würde entweder bedeuten in kürzeren Distanzen gegen den Wind zu kreuzen, was man üblicherweise machen würde, oder ich würde irgendwo zwischen der Central Province und Malaita landen, wo ich aber ganz definitiv nicht hin möchte. 

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Reisevorbereitungen

Seit Anfang April bin ich jetzt zurück auf Amiga. Zwei wunderschöne Monate in Neuseeland liegen hinter mir. Freundschaften wurden vertieft, neue Erfahrungen gemacht, House Sitting und Boat Sitting. Bei einem Segel-Ausflug in Whangaroa wird mir klar, dass ich das Meer nicht völlig aufgeben kann. Gedanken, zukünftig wieder an Land zu leben, bekommen eine andere Qualität. Ja, in einem Haus zu leben, ist denkbar, aber nicht ohne Boot und weiterhin nicht ohne Zeit auf dem Meer. Wie das gehen wird, wird die Zukunft dann bringen. Es wird sich irgendwie entwickeln. Ich werde sehen. 

Whangaroa Habour, NZ

Whangaroa Harbour

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Reisefieber

Die AMIGA  wird wieder segeln.

Nach fast sieben Jahren Solomon Islands, vielen neuen Freunden, vielen neuen Erfahrungen, ergreift mich nun doch wieder das Segel-Fieber. 

Wer jetzt denkt, dass ich endlich die Reise, wie ursprünglich in 2019 geplant, nach Südostasien fortsetze? Nein. Es geht zurück. Richtung Vanuatu, Neukaledonien, möglicherweise Fiji und Neuseeland. 

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Nicht aufgeben, aber Wege überdenken – eigentlich ❤️

Wenn es das „eigentlich“ nicht geben würde, wäre das Leben häufig um einiges übersichtlicher.

Also eigentlich startete das Schulprojekt für die Tehila Primary School ganz gut. Die Eltern waren darüber informiert, dass eine gesundheitliche Untersuchung der Schulkinder stattfinden würde. Es gab eine Veranstaltung, bei der  alle Kinder darüber von den Ärzten informiert wurden, was untersucht werden würde und warum. Auch dass sie keine Angst zu haben bräuchten, denn es sei nichts schlimmes.

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Geben und Nehmen – Spenden kann auch anders gehen ❤️

Am Dienstag, den 18.02.25, gibt es einige Unruhe bezüglich der Organisation einer Müllsammlung. Eigentlich sollte dieser Termin schon eine Woche zuvor stattfinden. Er fiel dann jedoch kurzfristig aus, als ich am Montag Abend feststellen musste, dass die Leiterin der Tehila Primary School gar nicht in Noro war, sondern in Honiara. Niemand war wirklich vorbereitet und keiner wusste, was eigentlich Sache war.
Nachdem ich dann erst einmal innerlich die Augen verdreht habe (das geht), gedanklich alle Teilnehmer mal wieder geschüttelt habe (das geht auch), habe ich den Termin zwecks Rettung vor einem völligen Desaster, dann lieber eine Woche verschoben. So war sichergestellt, das Maggie bis dahin zurück ist. Was macht schon eine Woche später aus? Nichts, vermutlich.

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Ein ❤️ für humanitäre Schulen und für Schulbildung – Erster Erfolg ❣️

Die ersten 30 Tage seit meinem Spendenaufruf sind um und ich werde einen neuen Link bei Paypal einrichten.

In diesem ersten Zyklus sind 220 € bei Paypal eingegangen, sowie weitere 130 € in bar und auf meinem Konto. Das mag im Moment nicht nach viel klingen oder auch nicht nach Erfolg, doch für uns und unser Vorhaben ist es wundervoll, Hoffnung und Motivation zugleich, dieses Projekt durchzuführen.

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