„Sailing with Friends„
Wer mich eine Zeitlang begleiten möchte, ist herzlich willkommen. Dafür stehen eine Doppelkabine und zwei Einzelkojen zur Verfügung.
Es ist kein modernes Boot. Der Komfort an Bord hält sich in Grenzen, denn beispielsweise gibt es nur eine Toilette und die Dusche ist draußen am Heck. Dafür ist der Salon um so gemütlicher. Hier habe ich Mittlerweile mit anderen Seglern schon bei Steak oder hausgemachter Pizza sehr nette Abende verbracht und es wurden viele Geschichten erzählt.
Das Mitsegeln ist nach dem Prinzip „Hand gegen Koje mit Kostenbeteiligung“ zu verstehen. Also mit anpacken. Und darunter verstehe ich mindestens Beteiligung an oder Übernahme der Essenzubereitung, abwaschen, Reinigung. Und Langzeitsegeln heißt nicht jeden Tag eine andere Marina und Landgang, sondern meistens irgendwo vor Anker gehen und vielleicht auch mal ein paar Tage an einem besonders schönen Platz verbringen, bevor es weiter geht.
Meine Gedanken zum Thema „Mitsegeln“ habe ich unter Beiträgen im Logbuch auch noch ich etwas detaillierter beschrieben. Klick hier….
Die meisten Anbieter rechnen über eine Bordkasse die auflaufenden Kosten ab. Mir ist das schlichtweg zu aufwendig, deshalb geht es über eine Pauschale. Alkohol an Bord ist ok, doch das kauft jeder nach seinem eigenen Gusto und Bedarf ein. Bier und Wein sind meistens da und können bei Bedarf und nach vorheriger Absprache gegen Einkaufspreis in Anspruch werden.
Der Wochenpreis/ Tagespreis beträgt inclusive pauschaler Bordkasse pro Person 140 USD / 20 USD pro Person (Pauschale Bordkasse excl. Alkohol ). Das beinhaltet Reinigungs- und Pflegearbeiten am Anker. Nur geniessen ist auf dieser Reise nicht möglich. Es muss richtig mit angepackt werden und jeder macht seinen Job. Ein seefester Koch ist herzlich willkommen, ausser von den Wachen von anderen Arbeiten befreit (Kombüse ist schließlich wichtig), es sei denn er hat Spass dran.
Alles selbstverständlich bei eigener An- und Abreise. Auch Visa- und Einreisekosten, die manchmal anfallen, trägt jeder selbst.
Mitsegeln 2026
Nach fast als 7 Jahren Solomon Islands geht es jetzt wieder zurück auf die anderen Inseln im Südpazifik. Am 20.07.2026 habe Honiara erreicht. Das war quasi der Sea Trial, wo ich erfahren habe, was kurzfristig noch behoben werden muss, um auch bei 40-50 kn Wind keine Probleme zu bekommen, wie das bessere Abdichten dreier Luken. Ansonsten hat der Starkwind der Amiga nichts ausgemacht.
Nun soll es im August weiter gehen nach Lata im Osten der Solomonen, dort ausklarieren nach Vanuata. Einklarieren in Luganville, Espiritu Santo. Von Luganville geht es nach Port Vila, cruisen in Vanuatu, um dort die Segelsaison zu verbringen. Flexibel.
Anschließend Ende September/Oktober Vorbereitung auf die Weiterreise nach Neuseeland, voraussichtlich über Neukaledonien. Für diesen Teil der Reise keine Bordkasse. Reisekosten übernehme ich nicht und es muss sichergestellt sein, dass diese selbst getragen werden können.
Für die Reise Vanuatu nach Neuseeland nehme ich gerne erfahrene Crewmitglieder an Bord, möglicherweise auch einen Co-Skipper. Jemand, der gerne kocht und diese Aufgabe auf See übernimmt, ist besonders willkommen.
Crew Agreement / Mitsegelvereinbarung
Die Vereinbarung ist vor Reiseantritt auszufüllen und zu unterschreiben. Die Zahlung der Contribution Costs ist spätestens eine Woche vor Reiseantritt auf ein von mir benanntes Konto zu leisten und wird bei Nichtantritt oder Abbruch entsprechend der Vereinbarung nicht erstattet. Entfällt für Port Vila bis Marsden Cove, keine Contribution costs auf dieser Strecke.
Bisher habe ich auf solche Formalien verzichtet, trotz auch negativer Erfahrungen mit Crew Mitgliedern. Die jüngste Vergangenheit zeigt mir, dass es Zeit für mich ist dazuzulernen, und es durch eine schriftliche Vereinbarung klarer und eindeutiger zu machen, und damit für beide Seiten leichter.
Kontakt: bluewater-sailing [at} gmx.de
