Society Islands – Raiatea, Tahaa, Bora Bora – Aqua-Safari und Südseeromantik – vom 15.08. bis 29.08.2015

Das Wetter meint es nicht gut mit uns. Als wir nach Raiatea segeln, ist zwar der Wind gut, doch der Himmel ist bedeckt. Raiatea grau in grau. Genauso, wie es auch war als wir in Tahiti angekommen sind. Das mindert die Freude dann etwas, zumal die Luftfeuchtigkeit auch

immer mal wieder kleine Tropfen bildet. Man nennt das wohl Regen.

Wir segeln an der Ostseite innerhalb der Lagune der Insel Richtung Norden auf der Suche nach einem geeigneten Ankerplatz. Das ist zunächst mal wieder gar nicht so einfach wegen der Wassertiefe in den windgeschützten Buchten. Letztendlich ankern wir windgeschützt an dem unbewohnten kleinen Motu Tipaemau. Strand und Palmen. In unmittelbarer Nähe liegt das Riff. Uturoa, der Hauptort der Insel Raiatea, ist nur knapp 5 Meilen entfernt und meistens in Sichtweite, genau wie Tahaa, die Nachbarinsel. Ab und zu verschwinden beide hinter einer dicken Regenwand.

Wir nutzen unsere Patagonien-Erfahrung, ankern in unmittelbarer Nähe zum Strand und binden uns mit einer Landleine an einer Palme fest. Das Kajak benutzen wir als angebundene Fähre, um die wenigen Meter zum Land trockenen Fußes zurückzulegen. PACIFICA hat Pause. Die drei weiteren Boote, die hier ebenfalls vor Anker liegen, wundern sich wohl etwas über diese Methode. Doch uns gefällt es. So können wir abends am Strand mit wenig Transportaufwand grillen. Auch da gehören wir wohl zu einer Minderheit. Bisher haben wir andere Segler gar nicht am Strand beim Lagerfeuer oder grillen gesehen. Das verwundert uns immer wieder. Ist der Aufwand für diese schönen Erlebnisse doch sehr gering. In einer Tasche Grill, Kohle, Anzünder und Feuerzeug. Eine zweite Tasche mit Fleisch, Tomaten, Zucchini, Brot, Teller und Besteck. Und natürlich Wein oder Bier. Fertig ist der Grillabend. Und es gibt doch nichts Schöneres als den Sonnenuntergang bei einem leckeren Essen in freier Natur zu genießen, während dann auch noch vom Boot leise Südseemusik herüber weht. Südseeromantik.

Tagsüber wird dann gearbeitet. PACIFICO sieht immer noch im Bereich der Wasserlinie ziemlich schnuddelig aus. Algen, Schmutz und Öl bilden eine schmierige dunkle Schicht, die nur schwer zu entfernen ist. Mit einer weiteren Landleine und dem Anker als Sicherung der landabgewandten Seite, ziehen wir PACIFICO soweit ans Ufer, dass wir im Wasser stehend mit den Reinigungsarbeiten beginnen können. Das geht viel besser als vom Kajak oder Dingi aus. Und es macht auch mehr Spaß. Das Wasser ist so klar, dass man, wenn man an Deck steht, mal wieder kaum die Wasseroberfläche sehen kann. Und auch mit der Tiefe des Wassers kann man sich hier schon einmal verschätzen, wie Hermann überrascht feststellt. Als er für die Reinigungsarbeiten ins Wasser springt geht er samt Sonnenbrille und Mütze völlig unter. Verschätzt eben und tiefer als gedacht.

Nach zwei wunderschönen Tagen und Abenden fahren wir am Montag rüber nach Uturoa. Beim Festmachen am Pier haben wir nette Unterstützung von Frauke und Thomas. Sie kommen von Norderney und sind mit ihrer ‚Walkabout‘ unterwegs. Im Gespräch stellen wir fest, dass wir uns in Port Montt nur knapp verpasst haben. Sie sind von dort am 8. April losgesegelt, während wir am 10. April angekommen sind. Allerdings sind sie dann über die Gambier Islands hierher gesegelt. Für die Strecke Port Montt bis zu den Gambiers haben sie über 50 Tage aufgrund der schlechten und ungünstigen Wetterverhältnisse gebraucht. Als wir das hören, wissen wir einmal mehr, warum wir diese Strecke nicht gewählt haben und im großen Bogen an der Westküste Südamerikas bis Höhe Peru und dann zu den Marquesas gesegelt sind. Der Weg war rund 2.000 Meilen länger und hat im Verhältnis dazu nur 43 Tage gedauert, bei fast durchgängig guten Wind- und Wetterverhältnissen.

Mittags bekommen wir Besuch von einer Polynesierin. Sie erhebt Statistiken über die Yachties und möchte alles Mögliche wissen. Zum Beispiel, wie es uns in franz. Polynesien gefallen hat, wie viel Geld wir ausgeben haben und wofür, was wir zu bemängeln haben oder vermissen. Das Gute ist, die junge Frau bietet auch einen Wäscheservice an. Frisch gewaschene Bettwäsche und Handtücher. Prima!

In Uturoa gibt es dann endlich auch eine neue französische Gastlandflagge. Wir können jetzt die alte Fahne, die Hermanns Eltern schon begleitet hat, einholen und die neue hissen. Die alte Flagge können wir jetzt schonen, damit sie nicht ganz kaputt weht, und dann irgendwann in Deutschland wieder von Bord gehen kann.

In dem gleichen Geschäft bekommen wir einen neuen Verschluss für das Kajak, damit es bei „Doppelbesetzung“ und natürlich auch sonst nicht wieder voll Wasser läuft. Und dann gibt es noch einmal neue Badeschuhe für Hilde. Der zweite Versuch. Diesmal werden die Schuhe im Laden eingehend vor dem Kauf geprüft, damit wir sichergehen, dass sie nicht nach einer Stunde tragen gleich wieder auseinanderfallen und sich auflösen. Es ist übrigens erstaunlich, wie schwierig es ist, solche Riff-Schuhe hier in gesamt Französisch-Polynesien zu bekommen. Der Bedarf müsste doch eigentlich da sein, bei all den scharfkantigen Korallen im Wasser.

Am Mittwoch machen wir uns noch einmal auf den Weg, um eine Perlenfarm zu besuchen. In Deutschland wünscht sich jemand besonders kleine Perlen, die hier nur sehr schwer zu bekommen sind. Also geht es nach Tahaa zur Perlenfarm Champon. Die Perlenfarm scheint gut etabliert zu sein. Die Moorings in der sehr tiefen Bucht werden von der Perlenfarm und einem Restaurant zur Verfügung gestellt. Ein seltener Service für Gäste. Auf der Perlenfarm kommt uns ein junger Mann entgegen um uns zu begrüßen. Er führt uns an einen im Garten eigens für Gäste aufgestellten Tisch. Dort erläutert er uns an Hand von ausliegenden geöffneten Austern und ausgestellten Arbeitsgeräten, wie die Perlen gezüchtet werden. Wir fragen, wo denn die Farm ihre Perlen verkauft, denn wir haben gehört, dass dies auf Auktionen in Papeete und auch in China erfolgen soll. Die Farm Champon verkauft ihre Perlen jedoch direkt, vor allem an Besucher der Farm und Juweliere in Papeete, denn bei den Auktionen würde man viel weniger Geld für die Perlen bekommen.  Nachdem alle unsere Fragen beantwortet sind, geleitet er uns ins Haus und stellt uns seiner Mutter und seiner Schwester vor. Seine Schwester lädt uns ein, an einem großen Tisch Platz zu nehmen. Sie erläutert uns an Hand von verschieden Perlen, was die unterschiedlichen Qualitäten der Perlen ausmacht, die letztendlich die Preise für den Verkauf bestimmen. Im Anschluss an ihre Ausführungen breitet sie Unmengen von wunderschönen Schmuckstücken in Gold und Silber vor uns aus, bei denen die schönsten Perlen des Hauses verarbeitet wurden. Die Perlen schimmern silbern, rose, gelb, grün, blau. Einige sind fast schwarz, gefasst in schlichten Formen oder aufwendig von kleinen Diamanten umgeben. Ringe, Armbänder, Halsketten, Colliers, Ohrringe. Da kostet eine große Perle an einem Goldkettchen schon einmal rund 2.000 Euro. Die Preise sind übrigens alle in CFP, US-Dollar und Euro ausgezeichnet. Wir brauchen also gar nicht lange zu rechnen. Die Schmuckstücke stellen Mutter und Tochter selbst her aus den Perlen des Hauses und vorgefertigten Schmuckstücken, die sie aus Europa bekommen. Die Auswahl an einzelnen zum Verkauf stehenden Perlen ist daher eher gering. Und wir finden aus diesem Grund auch keine Perlen darunter, die unseren Ansprüchen genügen, zumal auch kleine Perlen dann noch besonders selten sind. Ohne Perlen, aber von der Professionalität der Farm sehr beeindruckt, kehren wir zurück auf die PACIFICO. Es ist schon so spät geworden, dass wir die Bucht nicht mehr verlassen können, wollen wir noch vor Sonnenuntergang einen geeigneten anderen Ankerplatz finden. Also sind wir in dieser Nacht noch zu Gast bei der Perlenfarm Champon.

Der Korallengarten der Insel Tahaa ist berühmt. Nicht nur bei den Yachties, die uns schon auf Moorea davon berichtet haben. Viele Ausflugsboote bringen täglich viele Touristen hierher, damit sie in dem kaum 1,50 m tiefen Wasser mit Schnorchel und Taucherbrille auf Safari gehen können. Aqua-Safari, so wird es auch später auf Bora Bora angeboten. Wir ankern am nächsten Tag in einer Riege von Booten neben der Walkabout, vor kleinen Motus umgeben von leuchtend blauen und türkisfarbenen Wasserflächen. Links ein Motu, auf dem sich auch eine Hotelanlage befindet.  Im Hintergrund ist Bora Bora kaum 15 Meilen entfernt, umgeben von einem leichten Dunstschleier. Zwischen zwei dieser Motus befindet sich der Korallengarten, der an diesem Morgen von Touristen dicht bevölkert ist. Bevor wir uns mit Schwimmflossen und Schnorchel ebenfalls dorthin aufmachen, kommt noch ein Dingi längsseits. Besuch von der ‚Meerbaer‘ aus Hamburg. Rainer und Anne sind seit 6 Jahren unterwegs und über die gleiche Strecke wie die Walkabout zu den Society Islands gekommen.

Vom dem berühmten Korallengarten sind wir dann mehr oder weniger enttäuscht. Die Korallen sind bei weitem nicht so schön wie die filigranen Gewächse, die wir auf Tahanea gesehen haben. Die Vielfalt der bunten Südseefische von Apataki bleibt unerreicht. Es bleibt jedoch ein Erlebnis in diesem seichten Wasser die Unterwasserwelt so sehen und erfahren zu können. Wir lassen uns von der Strömung durch diesen stillen Garten treiben. Entdecken Seeigel und Fische, die sich von uns nicht stören lassen. Müssen aufpassen, dass wir uns an den scharfen Korallen nicht verletzen. Und dann sind wir wieder außerhalb des Gartens, wo im seichten Wasser PACIFICA auf uns wartet. Den weiten Weg hin und zurück müssen wir rudern, weil der Außenborder streikt. Ob der bei unserer „Wind- und Wellenfahrt“ auf Moorea wohl zu viel Wasser abbekommen hat? Nun, wir wissen es nicht. Am Benzin scheint es diesmal jedenfalls nicht zu liegen. Das haben wir ausprobiert. Obwohl ja auch der Generator immer mal wieder streikt, scheint es nicht das gleiche Problem wie in Ushuaia zu sein. Wir werden sehen.

Am Freitag sind wir nachmittags zu Kaffee und Kuchen auf der Meerbaer eingeladen. Selbst gebackener Kuchen. Das haben wir schon lange nicht mehr gehabt. Es ist ein vergnüglicher Nachmittag und die Zeit vergeht wie im Fluge. Viele Erlebnisse und Erfahrungen werden ausgetauscht. Informationen zu den nächsten Reisezielen, der Strecken, die man segeln will. Wir freuen uns über diesen neuen Kontakt. Es wird schon dunkel, als wir uns auf den Heimweg zurück zu PACIFICO machen.

Der defekte Außenborder lässt und keine Ruhe. So geht es am Samstag nach dem Frühstück zurück nach Raiatea und in die westlich gelegene Marina in der Bucht Apooiti. Naja. Am Samstag arbeitet dort niemand. Wochenende. Das hätten wir uns eigentlich denken können. Nun müssen wir bis Montag warten. Also verbringen wir das Wochenende in Uturoa im geschützten Hafen. Die Walkabout liegt wieder am gleichen Platz, wie beim ersten Mal und unterstützt uns auch diesmal beim Anlegen. Frauke und Thomas haben in der westlichen Marina ihr Problem mit dem Dingi lösen können. Die Halterung für ein Ruder war gebrochen und musste geschweißt werden. Nach einer kurzen Diskussion über Außenborder und unseren im Besonderen verspricht Thomas, sich unseren am Nachmittag einmal anzusehen. Vielleicht kann er helfen. Denn Hermann hatte schon herausgefunden, dass es keinen Zündfunken gibt. Also wird der Motor nachmittags unter die Lupe genommen. Die Zündkerze ist defekt. Neue gibt es an der Tankstelle. Und weil der Generator die gleiche benötigt, werden gleich mehrere gekauft. Immer etwas in Reserve haben, falls was kaputtgeht. Manchmal könnte man glauben PACIFICO ist ein schwimmendes Ersatzteillager. Nun ist der Außenborder ganz schnell wieder flott.

Da wir hier in Uturoa ins Internet können, nutzen wir noch einmal die Gelegenheit mit der Familie zu telefonieren, bevor es am nächsten Mittag nach Bora Bora geht. Bora Bora, der Südseetraum schlechthin, darf man den verschiedenen Meinungen Glauben schenken.

Das Wetter ist wunderschön, der Wind kommt aus der richtigen Richtung, die dicken Regenwolken bleiben über Raiatea hängen. Was will man mehr. Wir genießen diesen Segeltag auf unser voraussichtlich letzten Strecke in franz. Polynesien. Bora Bora wird wohl die letzte Etappe sein. In der ersten Nacht ankern wir vor dem Hilton Hotel in der Bucht Tohuo. Das Hotel scheint derzeit nicht bewohnt zu sein und offenbar werden die Bungalows saniert. Obwohl der Ankerplatz nicht schlecht ist, stören uns doch die heftigen Windböen, die schon mal mit über 20 Knoten wehen. Nicht konstant, aber alle Augenblicke wieder. Deshalb versuchen wir es am nächsten Tag etwas weiter nördlich, wo auch die Meerbaer liegt. Es ist dort zwar etwas ruhiger und die Böen nicht so heftig, aber die Meerbaer scheint auch nicht zufrieden und ankert an diesem Tag noch zweimal um. Trotz Hilton Hotel finden wir Huahine und Moorea doch schöner als Bora Bora. Wir wundern uns über das allgemeine Meinungsbild und wie unterschiedlich Wahrnehmungen sein können. Der Hauptort auf Bora Bora setzt dann dem ganzen noch die Krone auf. Es ist schwierig dort einen Ankerplatz zu finden, der weniger als 20 Meter Tiefe hat. Der Ort besteht aus einer staubigen Straße, was bei den starken Windböen besonders unangenehm ist. Vermutlich soll die ganze Straße neu geteert werden und man will das in einem Stück machen. Die Häuser und die Geschäfte sehen von außen wenig ansprechend aus. In billigen Hütten sind teure Perlengeschäfte untergebracht. Alles wirkt bunt zusammengewürfelt und hat weniger Ausstrahlung, als die anderen Orte, die wir bisher kennen gelernt haben. Kaum zu glauben, dass dies die schönste der Inseln sein soll.

Die Winde sind besonders böig und drehen ständig. Der Ankerplatz liegt zwar nahe dem Riff, wir gehen jedoch trotzdem davon aus, dass nichts passieren kann. Na, PACIFICO vielleicht nicht, aber PACIFICA! Kaum zu glauben, wenn man es nicht gesehen und erlebt hat. Unser Banana-Boot, am Heck treibend angebunden, wird von einer besonders heftigen Windbö ergriffen und kentert. Samt Anker mit Kette und Hermanns roten Crocs, die jetzt schwimmend im Wasser treiben. Anker, Ankerkette hängen noch an einer Leine, die an PACIFICA vertäut ist, und ziehen unser Dingi unter Wasser.  Aber das Dingi hat Zeit, erst einmal werden nach einem Kopfsprung ins Wasser die Schuhe gerettet. Danach wir das Dingi an Bord gezogen, wobei der Anker samt Kette verloren gehen. Die Leine hatten wir durch eine Rolle laufen lassen und das Ende nicht verknotet. Bei 20 m Wassertiefe war da nun mal kein Halten mehr. Ärgerlich und schade um den kleinen Anker.

Abends haben wir die Crew der Meerbaer zu Besuch. Auch sie sind nicht glücklich mit dem Ankerplatz hier. Der Wind tobt sich weiter aus und dreht. Dazu kommen Regenschauer. Es dauert nicht lange und wir werden gegen das Riff getrieben. Nicht dramatisch, aber über Nacht können wir hier nicht bleiben. Und während die Damen sich es zu einem Plausch im Salon gemütlich gemacht haben, ankern die Herren PACIFICO mal kurz um, weit weg von dem Riff.

Andere bekannte Boote treffen wir hier ebenfalls wieder: die Salmon und die Saphira aus Deutschland, die Bema mit dem „Alaska-Man“, die Sodric, der wir scheinbar überall begegnen.

Die Einkaufsmöglichkeiten im Ort sind dann doch so gut, dass wir am nächsten Tag einen neuen 2 kg Anker nebst Kette für unser Dingi bekommen. Vorsichtshalber fragen wir auch gleich einmal bei der Gendarmerie nach den Ausklarierungs-Modalitäten. Wir sind etwas überrascht, dass das mindestens zwei Tage dauern soll. Überhaupt scheint das ganze sehr schwierig zu sein. Ganz anders als beim Einklarieren auf den Marquesas, wo man sehr hilfsbereit und freundlich war. Auch Kopien unserer Pässe müssen wir noch woanders hierfür machen lassen. Außerdem sind Computer und Faxgerät gerade nicht verfügbar und wir sollten später oder am besten Morgen wiederkommen. Na so etwas.

Eine zweite Nacht wollen wir hier nicht verbringen und fahren deshalb zurück auf den Ankerplatz vor der ersten kleinen Insel mit dem Hilton Hotel.

Am Donnerstag geht es in Richtung Osten der Insel. Man kann um Bora Bora nicht ganz herumfahren, deshalb der Weg zunächst nach Norden und am Flugplatz vorbei, der auf einem Motu liegt. Und nun tut sich uns eine ganz andere Sicht auf die Insel auf. Palmen-Motus und dahinterliegend das Riff, weiße Strände und kleine Buchten, hübsche Häuser und Hotelanlagen, leuchtendes klares Wasser verbunden mit dem Blick auf die grüne Insel auf der anderen Seite der Lagune und den dramatisch hochaufsteigenden schroffen Felsgebilden in der Mitte von Bora Bora. Wir ankern am Hotel St. Regis im Windschatten, während vor dem Ort auf der anderen Seite der Insel wieder Windböen mit um die 35 Knoten toben. Was wir uns später alles leisten können, weil wir so viel Geld sparen. Denn eine Woche in dem Hotel, vor dem wir ankern, kostet für zwei Personen rund 13.000 Schweizer Franken (ca. 11.000 Euro). Wir fühlen uns heute als Hotel-Gäste mit unserem Sundowner zum Sonnenuntergang über Bora Bora und zum Abendessen gegrilltem Rinderfilet bei Südseeklängen von unserer CD. Was will man mehr. Auch das ist etwas Südseeromantik.

 

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