Fiji – Tage wie diese ….. – vom 10.10. bis 22.10.2017

Tage wie diese kann man manchmal eigentlich nicht wirklich gebrauchen. Das sind Tage, an denen immer wieder das Eine oder Andere schief geht. Tage an denen man sich ärgert, an denen am frustriert ist, weil nichts funktioniert oder man eine Arbeit macht, die man trotz wiederholter Versuche, nicht erfolgreich zu Ende führen kann.
Doch auch diese Tage gehören dazu und vielleicht sind sie ja auch das ‚Salz in der Suppe‘, auch wenn man es in dem Moment gerade nicht so erkennen möchte.

An diesem Dienstag ist in Fiji Feiertag. Gestern ist die Renahara Richtung Neukaledonien aufgebrochen, nachdem wir aus dem Sonntagabend noch einen gemeinsamen Abschiedsabend auf der Renahara verbracht haben. Ich hatte als Dankeschön für die Arbeiten an der Genua- Furling und Renates Mastkletterei zum Essen eingeladen. Gekocht habe ich dieses Essen, wie schon häufiger und gerne, auf der Renahara. Der Salon dort ist, verglichen mit dem der Amiga, so riesig wie ein Ballsaal. Aber diesmal essen wir oben im Cockpit. Der Abend endet sehr herzlich und wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen in Whangarei in Neuseeland.
Heute ist also Feiertag, das heißt, dass der Segelmacher regulär nicht arbeiten muss und meine Sprayhood/Dodger fertig stellen wird. Montiert wurde er (der Dodger) schon am Sonntag, doch es fehlten noch ein paar Nieten. Jetzt sitzt diese neue Errungenschaft fest und straff auf der Windschutzscheibe und wölbt sich schützend über dem Eingangsluk. Es ist noch etwas ungewohnt. Wenn ich hinter dem Ruder stehe, muss ich mich auf Zehenspitzen stellen, damit ich darüber hinweg nach vorne schauen kann oder mich etwas bücken, um durch die Windschutzscheibe zu schauen. Manchmal stelle ich mich jetzt also einfach auf die Cockpitbank, um beim Fahren einen notwendigen Überblick zu haben. Aber die Vorteile überwiegen ganz eindeutig und ich bin richtig froh, dass ich jetzt auch im Cockpit für die anstehende Reise nach Neuseeland einen gut geschützten Sitzplatz habe und Wind und Wetter nicht die ganze Zeit direkt ausgesetzt sein werde.

Ich bin bringe den Segelmacher nach erfolgreicher Arbeit mit dem Dingi wieder zurück an den Strand und fahre mit ihm nach Lautoka rein. Die Geschäfte sind heute geschlossen, doch der Nothern Club ist geöffnet. Hier kann man auch ohne Club-Mitgliedschaft einmal günstig essen und trinken und das möchte ich noch einmal ausnutzen. Das Essen ist dort einfach lecker und ansprechend auf dem Teller angerichtet. Es gibt Fassbier und nicht immer nur Flaschenbier und es kostet gerade mal die Hälfte, der sonst üblichen Preise.

Als ich am späten Nachmittag aus dem Dingi an Bord der Amiga klettere, stelle ich mich selten dämlich an. Wieso steige ich dabei auf die Badeleiter, von der ich dann auch noch abrutschte? Das mache ich doch sonst immer anders!!! Und wieso tut jetzt mein Schienbein nach dieser Aktion so weh? So schlimm war das doch nun wirklich nicht. Oder doch? Es braucht ganze drei Tage bis ich ernsthaft realisiere, dass mein Knöchel und das untere Schienbein geschwollen sind, das ich einen fetten Bluterguss habe, der sich vom Schienbein bis unter meinen Fuß ausgebreitet hat. Und da wundere ich mich, warum mich die ganze Sache behindert und immer noch weh tut? So etwas brauche ich nun wirklich nicht. Doch es zeigt mir, dass ich aufmerksamer sein muss, damit mir an Bord keine Unfälle passieren. Blaue Flecken sind ja nun wirklich kein Drama, aber es darf eben auch nicht mehr als dass passieren.

Von Saweni habe ich nun genug. Für die Arbeiten an meinem zweiten Dieseltank, der absolut dicht ist und wahrscheinlich völlig verschlammt, fahre ich wieder zurück nach Musket Cove. Hier lädt das Wasser eher mal zwischendurch zum Schwimmen ein. Saweni hat mir noch eine völlig verschlammte Ankerkette beschert und so landet ‚Ankerkasten reinigen und Abflüsse frei machen‘ wieder auf meiner To-do-Liste. Na prima. Als wäre  die nicht schon lang genug ist.
Ich merke, dass mich die Arbeiten, die zu tun sind, gerade mehr und mehr belasten. Woran liegt das nur? Ich bin mir gegenüber ehrlich genug, um zu erkennen, dass es die anstehende Reise nach Neuseeland ist, die eigentlich die wirkliche Belastung ist und die mich bedrückt. Ich freue mich auf Neuseeland. Doch wie wird die Fahrt dieses Mal sein? Ich trage jetzt die Verantwortung für das Boot, für Crew und letztendlich auch für mich. Wird das Wetterfenster passen? Werden wir in schweres Wetter kommen? Werde ich für Flaute genügend Diesel an Bord haben? Was ist, wenn ich wieder seekrank werde? Wie soll das dann gehen? Das Reffen des Großsegels ist eigentlich zu hakelig. Wie wird das bei Wind und Seegang funktionieren? Wie wird es sein und wie werde ich es schaffen? Da hilft es in meinen Gedanken auch nicht, dass ich weiß, ich habe mit Thomas die für mich die beste Crew der Welt dann an Bord habe. Denn ich habe die Verantwortung und niemand anderes.

Nun, also ran an den Dieseltank. Ohne die Kapazität dieses Tankes mit seinen 185 Litern werde ich auf gar keinen Fall los fahren. Der Tank muss aufgeschnitten werden, da er keine Insprektions- und Reinigungsöffnung hat. Aus Deutschland habe ich mittlerweile einen Tank-Deckel kommen lassen, der anschließend den Tank wieder verschließt und dann auch zukünftig den Zugang möglich macht.
Um an den Tank heran zu kommen, muss ich den Tisch im Salon abbauen und schon habe ich mal wieder eine Großbaustelle an Bord. Oben im Cockpit mag ich mich durch den neuen Dodger sehr viel lieber zu allen Tageszeiten aufhalten. Da stört es nicht, dass es unten jetzt so ungemütlich und durcheinander ist, wie ja immer wieder mal wieder, wenn gearbeitet wird. Manchmal ist so ein Boot einfach zu klein, wenn es um das Thema Ordnung geht. Trotz separater Werkbank.
Seit ich weiß, dass ich nicht umhin komme, den Tank zu öffnen, hat es viele Gespräche mit allen möglichen Leuten zu diesem Thema gegeben. Es ist unglaublich, was da alles an Ratschlägen, Ideen, Lösungen und vor allem Bedenken zusammen gekommen ist. Vom Ausbau des Tanks, Erneuerung bis „es ist unmöglich“ war wohl alles dabei. Die Idee, einen fertigen Deckel für den Wiederverschluss hatte ich von David von der Rewa. Doch das, was er dabei meinte und sich vorstellte, war nicht zu bekommen. Den professionellen Tankverschluss mit angeschweißten Schrauben und passenden Dichtungen habe ich dann über das Internet in Hamburg entdeckt. Damit war schon mal ein wichtiges Problem gelöst.

 

Die Tanköffnung
Der Tank sollte jetzt leer sein. Den Rest hatte ich über den Rücklauf schon vor ein paar Wochen abgezapft. Von der Renahara habe ich mir eine Bohrmaschine geliehen und Metall-Sägeblätter für meine Stichsäge. Und nun kann ich mich auch nicht mehr weiter drum herumdrücken. Tisch abgebaut, Bohrlöcher anzeichnen und los. Oder doch noch nicht? Wo genau soll eigentlich der Tank geöffnet werden? Da gibt es innen drin bestimmt Trennwände oder mindest eine Trennwand, die ein zu starkes Schwappen der Dieselmenge bei Seegang verhindern soll. Doch von außen ist natürlich nicht erkennbar, wo sich diese befinden. Der Ablauf, dort wo der Tank definitiv verstopft ist, befindet sich in der einen Ecke, der Dieselrücklauf vom Motor diagonal in der anderen Ecke. Also muss ich die Öffnung so platzieren, dass ich mit der Hand in beide Ecken komme. Wo ich jetzt schon die Bohrlöcher angezeichnet habe, hat die Tankoberfläche eine leichte Welle und ist nicht ganz eben. Das ist bestimmt nicht gut, wenn ich hier hinterher den Verschluss einbaue. Also etwas weiter rüber, wo die Fläche mehr eben ist. Ich fange an zu bohren. Kleine Metallspäne hüpfen jetzt über die Oberfläche. Ich muss den Tank auswischen, aber bekomme ich die Metallspäne vollständig wieder heraus, wenn sie erst einmal hinein gefallen sind?
Acht Löcher sind in das Metall zu bohren. Ich bohre alle soweit vor, wie möglich, sauge die kleinen Metallspäne ab, damit ich hinterher möglichst wenig von Ihnen aus dem Tank holen muss. Dann sind die Löcher fertig gebohrt. Ich habe keine Ahnung, wie lange ich hierfür gebraucht habe. Beim Arbeiten schaue ich nicht auf die Uhr. Gute Arbeit braucht schließlich ihre Zeit. Das wird häufig vergessen oder besser gesagt, ignoriert zu Gunsten von schnell, kostengünstig (Personalkosten-günstig) und effizient und zu Lasten der Qualität. Alles Dinge, um die ich mich in meinem Seglerleben nicht mehr sorgen muss, wenn ich meine Arbeiten selbst oder mit Hilfe der vielen freundlichen Segler der anderen Boote mache.
Jetzt wird es noch etwas schwieriger. Nachdem die 8 Löcher für die Schrauben der Inspektionsklappe im Tank sind, muss ich innerhalb dieser Löcher eine kreisrunde Öffnung mit meiner Stichsäge hineinschneiden. Ich finde die Säge unhandlich und schwer. Und natürlich sehen die Metallsägeblätter von Renate ganz anders aus, als das vorhandene Holz-Sägeblatt. Das heißt, sie passen gar nicht in die Säge. Oder doch? Bin ich hier schon wieder am Ende? Vielleicht dann doch mit der Flex? Ein Versuch zeigt mir, die Flex produziert Funken. Das kann also nicht funktionieren und die Maschine wandert ziemlich schnell wieder zurück auf ihren Platz. Es ärgert mich, dass ich jetzt so weit gekommen bin und nun nicht weiter arbeiten kann. Ich hatte schon versucht in Lautoka Sägeblätter zu bekommen. Erfolglos. Ich schaue mir die Säge noch mal an und die kurzen kleine Sägeblätter. Eins ist dann doch dazwischen, dass etwas anders aussieht und dann doch auch passt. Hoffentlich bricht es nicht ab, wie von Martin angekündigt, der meinte, dass das bestimmt drei- bis viermal passiert.
Gefühlt habe ich jetzt 5 km Strecke zu sägen vor mir. Das wird bestimmt Stunden dauern. Doch die schwere Säge macht ihren harten Job erstaunlich schnell und präzise. Und schon habe ich ein kreisrundes Metallstück in der Hand und kann in den Tank schauen.
Da ist ja immer noch Diesel drin!!!! Und die Trennwand geht nicht einmal in der Länge durch, sondern ist als Kreuz durch den Tank angelegt. Und das noch nicht einmal mittig! Na, das kann ja was werden.
Als ich den restlichen fünf Liter Diesel draußen habe und denke ich doch, wo ich einen neuen Tank herbekommen könnte. Das, was sich ich da jetzt sehe, kann ich unmöglich in Ordnung zu bringen sein. Dieser Tank wird nie wieder problemlos funktionieren. Ein schwarzer erdiger Schlamm, die Innenwände bedeckt von Rost. Zwanzig oder dreißig Jahre Dieselablagerungen liegen da vor mir, durch die Trennwände kaum greifbar, die Vertiefungen der Zu- und Abläufe kaum zu erkennen. Es nützt nichts. Mehrere Küchenrollen machen sich Blattweise daran sandigen Schlamm und Rostkrümel aus dem Tank in eine Plastiktüte nach der anderen zu befördern. Schwierig ist es über die Trennwände in die dahinterliegenden Bereiche und Ecken zu kommen. Meine Arme werden zu Schlangenarmen. Blaue Flecken bleiben dabei nicht aus. Irgendwann ist der Boden erkennbar. Noch später kann ich ausmachen, dass Zu- und Abfluss in einer schalenförmigen Vertiefung liegen. Und noch später bekomme ich eine Idee davon, wie es wirklich um diese Zugänge bestellt ist. Bei dem Rost an den Wänden handelt es sich um Flugrost, der auch ist Zukunft wohl nicht vermeidbar ist.

 

Während ich so zwischen Frust und Hoffnung hin und her pendele, erreicht mich die Nachricht, dass die Pacifico aus der Laugruppe zurückkehrt. Ob wir uns bei Lukiluki treffen wollen und dort abends die Show besuchen und essen gehen wollen. Lukiluki? Er meint wohl Likuliku?! Oh, das wäre toll und das Lovo-Buffett im Malolo-Ressort war ja richtig lecker und ein Highlight. Ich freue mich auf diese schöne Abwechslung und bin förmlich begeistert von dieser Idee. Allein der Gedanke ist für mich ein echter Stimmungsaufheller und alles geht gleich viel leichter. Ich antworte ihm entsprechend und überlege, wann ich dann am Besten losfahre. Es ist ja weniger als eine Stunde Fahrt und brauche ich nichts besonders vorzubereiten. Am Tank kann ich ja dort auch weiter arbeiten.
Doch dann kommt gleich ein Dämpfer zurück. Gemeint war das Robinson Ressort auf Likuri Island. Das passt absolut nicht für mich und schon gar nicht für den Wind, den wir im Moment haben. Und wenn, wäre ich Stunden unterwegs, da ich dazu raus auf den Pacific müsste. Dazu vorher alles wegräumen und alles nur für einen Abend. Und anschließend dann ja auch wieder zurück. Nein. Na, dann eben nicht. Das Missverständnis wird geklärt und gut. Schade. Sehr schade. Aber was soll’s.

Da die Pacifco erst am Samstag Nachmittag Lautoka zum Einkaufen erreichen könnte, plant Hermann noch einmal um und kommt dann doch Richtung Musket Cove und Amiga. Seit Fulaga ist ihm ein kräftiges Anglerglück beschert. Auf den letzten Meilen fängt er noch einmal einen 8,5 kg schweren MahiMahi.
Aus diesem Fang resultiert für mich, dass dann doch noch Wünsche wahr werden und alles gut wird, leichter, schön und entspannt.
Der MahiMahi wird im Malolo-Ressort begeistert entgegen genommen, als ich ihn dort anbiete, noch bevor die Pacifico dort ankommt. Der Fisch beschert uns im Tausch ein Abendessen im Ressort.
Als ich dann auch noch bei den freundlichen Ressort-Mitarbeitern nachfrage, ob es jemanden gibt, der mir vielleicht tauchender oder schnorchelnder Weise das ‚Riff‘ von meinem Unterwasserschiff entfernt, kann ich eine Verabredung für diesen Nachmittag treffen.
Sie kommen zu zweit angeschwommen, als ich noch auf der Pacifico zum Begrüssungstee bin. Eineinhalb Stunden später ist mir die Last am Rumpf abgenommen und in dieser Hinsicht ist die Amiga dann schon einmal bereit für ihre Ankunft in Neuseeland. Schließlich sehen es die Neuseeländer gar nicht gerne, wenn man ihnen irgend etwas Fremdes einschleppt, egal ob an Bord oder am dem Rumpf.

Mit dem Dingi geht es dann abends ins Ressort zum Dinner. Wir machen einen kurzen Zwischenstopp bei einem Boot mit einem grünen Frosch als Label. Dieses Boot kennen wir. Wir haben es vor zwei Jahren auf den Marquesas in Atuona getroffen, als sich Hermann gefragt hatte, woher wohl dieser merkwürdige Bootsname kommt. Die Australier sind auf dem Weg nach Hause und machen hier in Fiji nur einen eher kurzen Zwischenstopp. Wir verabreden uns für den Sonntagabend zur musikalischen Happy Hour im Ressort, wo es dann viel über das zwischenzeitlich Erlebte zu erzählen gibt.

Der Tank ist auch am Sonntag immer noch mein Thema Nummer Eins. Meine Vision eines blitzblanken und glänzenden Edelstahltanks hat sich langsam aber sicher ganz dunstig aufgelöst in ein braunes Nichts. Doch ganz so schlecht ist es auch nicht. Die Ablaufhöhne demontiere ich und versuche sie zu reinigen. Vom Durchmesser passende, flexible Kabelbinder helfen dabei. Zwei von ihnen sind irgendwann verschwunden. Wo die wohl hingefallen sind? Als ich denke, dass ich es so gut wie möglich gemacht habe, der Tank weitestgehend sauber ist, mache ich zur Kontrolle noch einmal Fotos von innen indem ich die Kamera in den Tank halte. Als ich mir die Bilder anschaue entdecke ich zwei Stellen, an die ich noch einmal ran muss und dann dort in der hintersten Ecke?! „Wie kommen denn die beiden Kabel Binder dahin?!“
Zum Schluss die Leitungen wieder zusammen stecken, einen Kanister Diesel in den Tank entleeren und den Glas-Filter aufschrauben. Der Filter müsste jetzt eigentlich überlaufen. Tut er aber nicht. Ich überprüfe noch einmal alles und kann keinen Fehler finden. Jetzt brauche ich wirklich, zumindest moralisch, Unterstützung. Hermann!!!!
Wir gehen alles noch einmal gemeinsam durch. Ich tauche meine Hand in den Diesel im Tank und stochere mit einem Kabelbinder noch einmal im Abfluss herum. Und siehe da, nun läuft es. GESCHAFFT!!! Was für ein Job!

Mitte der Woche fahren wir nach Lautoka zum Einkaufen. Eigentlich wollte ich jetzt Thomas auch in der Vuda Marina in Empfang nehmen, der aus Portugal angeflogen kommt. Doch seine Anreise verzögert sich. Er ist mit Stand-by-Flügen unterwegs und die Reise entwickelt sich zur Odysee. Immer wieder bucht er Flüge und muss sie wieder stornieren. Mal ist der Flieger voll, mal bekommt er keine Erlaubnis zur Einreise nach Australien, weil der Anschlussflug nach Fiji mehr als 8 Stunden später ist. Dann ist eine Einreise in Australien oder war die Umbuchung? nicht möglich, weil es eine andere Fluggesellschaft ist und letztendlich landet er statt in Australien in Singapur. Dort will man ihn mit einem One-way-Ticket nicht nach Fiji fliegen lassen. Auch ein Crew-Brief und diverse Telefongespräche, die ich dann mit Migration und Flughafenpersonal führe, helfen nicht. Letztendlich hilft ein weiteres stornierbares Flugticket von Fiji nach Neuseeland, um dieses letzte Hindernis zu beseitigen. Am Sonntag Morgen gegen 6.00 Uhr kann ich dann endlich einen völlig entnervten Thomas als Crewmitglied oder eigentlich Co-Skipper auf der Amiga begrüßen, froh, dass er da ist und diese Krimi reife Reise gut überstanden hat.

Zwei Stunden später beginnen die letzten Vorbereitungen die Amiga für die 1.100 Meilen nach Neuseeland vorzubereiten.

Ein Gedanke zu „Fiji – Tage wie diese ….. – vom 10.10. bis 22.10.2017

  1. Liebe Hilde, so nenne ich Sie mal, obwohl wir uns überhaupt nicht kennen. Ich bin Barbara (Bärbel), eine angeheiratete Tante von Hermann und verfolge seine/Eure, und nun Ihre Segelabenteuer von Anfang an. Alle meine 3 Kinder, die in Rio leben, sind begeisterte Segler, inzwischen auch sämtliche Enkel bis auf einen. Ich wollte Ihnen nur sagen, dass ich Ihre Berichte sehr gern lese aus verschiedenen Gründen, aber vor allem gefällt mir Ihr Stil, Ihre wunderbare Weise, sich auszudrücken, der Humor, der immer wieder sichtbar, lesbar wird und nicht zuletzt die (Selbst)Reflexionen, die Sie anstellen.
    Weiterhin Schiff ahoi! Vor allem für die Überfahrt nach Neuseeland!
    Es grüßt herzlich
    Barbara Mirow

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